Schnelle HPE SAN-Switches für große und kleine Unternehmen

Unternehmen setzen für die Speicherung und Verwaltung großer Datenmengen SAN Lösungen ein. Der Begriff SAN (Storage Area Network) stammt aus dem Bereich der Datenverarbeitung und bezeichnet ein Netzwerk, über das Festplattensubsysteme und Tape-Libraries an Server-Systeme angebunden werden. Schwerpunkt der Anwendung ist die serielle und kontinuierliche Hochgeschwindigkeitsübertragung großer Datenmengen. Strukturell ist ein SAN genauso aufgebaut wie ein Local Area Network (LAN): Neben Hubs und Routern kommen so zum Beispiel auch Switches zum Einsatz. Ein solcher SAN-Switch sorgt im Speichernetzwerk für die Verbindung zwischen den Servern und dem Storage-Ressourcen-Pool. Er stellt also ein Kernelement der Datenverarbeitung dar und sollte entsprechend zuverlässig arbeiten, robust sein und hohe Übertragungsgeschwindigkeiten garantieren.

SAN-Switch nicht gleich SAN-Switch

Während in Fibre-Channel (FC) basierten Speichernetzwerken spezielle Fibre-Channel-Switches als zentrale Vermittlungsinstanzen den FC-Protokollstandard unterstützen und damit eine verlustfreie Übermittlung der Daten mit geringer Latenz ermöglichen, reichen in einem Internet-Protokoll-SAN gängige Ethernet-Switches aus. Die Wahl der SAN-Switches hängt davon ab, ob das Speichernetzwerk auf Fibre-Channel- oder IP-Basis funktioniert. Bei Hochgeschwindigkeitsnetzwerken mit Fibre-Channel-Technik agieren also FC-Switches als Vermittlungsinstanzen, bei einem IP-SAN kommen Ethernet-Switches zum Einsatz. Für den Aufbau einer großen SAN-Fabric mit tausenden Servern und Storage-Ports sind mehrere Switches nötig. Die SAN-Switches von Hewlett Packard Enterprise erfüllen die unterschiedlichen Anforderungen.

Hewlett Packard: Mit Aruba auf der Überholspur

Hewlett Packard war lange Zeit vorwiegend als Hersteller von Druckern bekannt. Mit der Abspaltung von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und der Übernahme von Aruba hat sich das Image gewandelt. Insbesondere die führenden Lösungen für Sicherheits- und Netzwerkmanagement von Aruba machen HPE zu einem vertrauenswürdigen Partner bei der Ausstattung von Rechenzentren. Mit den HPE StoreFabric Produkten nutzen Unternehmen die gesamte Kapazität ihres Speichers und profitieren von hoher Leistung und Zuverlässigkeit.

SAN-Switches für die Ethernet StoreFabric

Für den Aufbau einer Ethernet StoreFabric ist die branchenführende HPE StoreFabric M-Serie mit geringer Latenz und großer Bandbreite eine gute Wahl. Damit stellen Unternehmen Verbindungen mit primären, sekundären und hyperkonvergenten NAS-Speichersystemen her. Die Switches unterstützen die Layer 2- und Layer 3-Protokolle und sind für Flash-fähige Flexibilität und Leistung konzipiert.

Als mittlere Lösung mit bis zu 64 Ports kommen die Modelle HPE StoreFabric SN3600B und HPE StoreFabric SN6600B infrage. Der HPE StoreFabric SN4000B unterstützt sogar Ethernet und Fibre Channel. Mit den HPE StoreFabric Fibre Channel-Switches mit 16 Gb (Gen5) und 32 Gb (Gen6) profitieren Unternehmen von der hohen Leistung der Flash-Verbindungen, verbessern die Verwaltbarkeit und erreichen ein höheres Maß an Sicherheit. Das Aufrüsten auf 32 Gb Fibre Channel halbiert die Latenzzeit.

Großunternehmen und Konzerne brauchen die Leistung einer Director Switch HPE StoreFabric SN8500C. Diese bietet eine maximale Switch-Bandbreite von 24 Tbit/s, unterstützt Protokolle mit 4/8/16 Gbit/s sowie 10 GBit/s Fibre Channel und 10 GbE FCoE. Die Switches überzeugen mit sehr hoher Leistung, Verfügbarkeit und Effizienz. Die Verwaltung der HPE-Switches erfolgt durch das Intelligent Management Center (IMC), bei den einfacheren Aruba-Switches findet die Verwaltung über das Aruba AirWave Network Management statt. Für zusätzlichen Support bietet HPE das HPE Foundation Care Services Programm an. Der erweiterte Service beinhaltet rund um die Uhr Unterstützung beim Troubleshooting an.

 


 
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