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Bandlaufwerke und Bandbibliotheken – der alte Standard

Für Jahrzehnte waren Bandlaufwerke der Standard für Backups. Bei dieser Lösung werden die Daten auf magnetische Medien geschrieben. Unterschiede zeigen sich bei den Bandbibliotheken: Eine einfache Bandbibliothek setzt sich aus einem Bandlaufwerk, einem Magazin für mehrere Bänder und einem Autoloader zusammen.

Die Bandbibliotheken sind weiterhin in großen Firmen im Einsatz, inzwischen jedoch nicht mehr als primäre Backup-Lösung. In der Regel erfolgt die Datensicherung heute in Form einer „Disk-to-Disk-to-Tape-Architektur“. Backups werden erst auf Festplatten oder SSDs erstellt, eine Kopie der Sicherung landet dann auf den Bändern – auch ältere Daten könnten zur Archivierung von Festplatten auf Datenbänder verschoben werden. Auf diese Weise wird auf den primären Backup-Lösungen Speicherplatz für neue Daten freigegeben.

 

Die Übergangslösung: virtuelle Bandbibliotheken

Eine virtuelle Bandbibliothek kann auf Festplatten basierenden Storage als Bandbibliothek erscheinen lassen. Sie erleichtert Unternehmen den Übergang zu den Backup-Lösungen, die auf Festplatten bzw. SSDs basieren.

 

Die Vorteile von Festplatten und SSDs

Festplatten und SSDs sichern Daten schneller und stellen diese auch zügiger wieder her. Backups lassen sich daher häufiger ausführen. Viele Softwarelösungen für Backups haben Festplatten als Speichermedium lange nicht unterstützt, weshalb verstärkt virtuelle Bandbibliotheken eingesetzt wurden. Moderne Backup-Lösungen unterstützen Festplatten als Speicherziele – die Bedeutung virtueller Bandbibliotheken nimmt ab. Allerdings punkten Bandlaufwerke mit einer hohen Sicherheit bei Langzeitarchivierungen.

 

Mehr Kapazität für Bandlaufwerke durch LTO-8

Bandlaufwerke haben in Unternehmen nicht ausgedient, die Befürworter verweisen auf die hohe Kapazität und Planungssicherheit. Der Standard LTO-8 verdoppelt die Kapazität von Bandlaufwerken, was das Speichermedium für Backup-Lösungen wieder interessanter macht. LTO-8 ermöglicht eine Datenübertragungsrate von durchschnittlich 1.180 Mbps und eine komprimierte Datenmenge von 32 TB pro Band.

LTO-10 bietet voraussichtlich eine Kapazität von 120 TB komprimierter Daten und soll im Jahr 2019 erscheinen. Nach einem Ausfall dauert die Wiederherstellung von Band im Vergleich zur Festplatte sehr lang. Der Vorteil der Bandlaufwerke liegt in dem Zugriff auf große Datensätze – dann, wenn die Geschwindigkeit keine große Rolle spielt. Offline-Backups auf Bandlaufwerken sind beispielsweise eine gute Strategie zum Schutz vor Ransomware-Angriffen.

Nicht mit dem Netzwerk verbundene Bandlaufwerke bieten dabei den Vorteil der physischen Trennung, ein Zugriff ist für die Angreifer nicht möglich. Backup-Lösungen auf Festplatten und SSDs sind deutlich teurer. Wegen der Kostenvorteile setzen zum Beispiel Medienunternehmen häufig auf Bandlaufwerke. Beim Primär-Storage verdrängen die schnellen SSDs die Festplatten (HDDs). Argumente für das Band sind der geringe Platz- und Energiebedarf, geringe Kosten pro Gigabyte Speicherplatz und die hohe Datenintegrität. So setzen auch große Cloud-Provider intern auf dieses Speichermedium.

 

Resümee Backup Lösungen

Bandlaufwerke bieten auch weiterhin gute Zukunftsperspektiven. Sie kommen heute nicht mehr vorrangig für Backup-Lösungen zum Einsatz, sondern für die Langzeitarchivierung. Für Backups setzen Unternehmen zunehmend auf die schnelleren Festplatten bzw. noch schnelleren SSDs.

Der Anteil von Bandlaufwerken als Backup-Lösung liegt in kleinen und großen Umgebungen nur noch bei rund 20 Prozent. Die Menge der langfristig gespeicherten Daten explodiert, in diesem Bereich sind die Bänder etabliert. Laut Informationen der SNIA (Storage Networking Industry Association) arbeiten rund 90 Prozent der Fortune-500-Unternehmen heute weiter mit Bandlaufwerken. Nach der Meinung von Experten gehört der Kombination aus Flash und Band die Zukunft.